Ole Herman Krag

Ole Herman Johannes Krag (født 7. april 1837 i Vågå, død 9. desember 1916 i Paris glass water flask, bisatt i Christiania 17. januar 1917) var offiser, oppfinner og våpenindustrimann silver football jersey. Ole Herman Krag var yngste sønn av Hans Peter Schnitler Krag. Hans to eldre brødre var Peter Rasmus Krag (1825–91) og Hans Hagerup Krag (1829–1907).

Krag vokste opp på de steder faren gjorde tjeneste som sogneprest, dvs. i Vågå, Fredrikshald (Halden) og Christiania (Oslo). Krag er sammen med Erik Jørgensen kjent som oppfinnerne av Krag-Jørgensen-geværet som ble approbert som standardvåpen i det norske infanteri i 1894.

Krag var elev ved Nissens skole, han begynte på Krigsskolen vinteren 1854 og ble kadett. Han var samtidig elev ved Den Kongelige Kunst- og Tegneskolen i Christiania, hvor han fikk utdannelse innen tegning, herunder også konstruksjonstegning. Han ble uteksaminert fra Krigsskolen i desember 1857, og 18. desember ble han sekondløytnant i 1. Akershuske brigade. Han gjorde tjeneste i Fredrikshald, Fredrikstad, Horten og på Oscarsborg. Han jobbet også med vei og jernbane, bl.a. Drammenbanen, og var den første i Norge som sprengte fjell med glyserolnitrat (nitroglyserin).

Han ble premierløytnant 31. juni 1861 og begynte på den militære Høyskolen, hvor han ble uteksaminert i 1863. Han ble Sekondløytnant i artilleriet 17. mars 1864 og gjorde tjeneste ved Hovedarsenalet i Christiania. En periode i 1864-65 var han utenfor tjeneste (surnumerær). 15. september 1866 ble han beordret som kontrolloffisersaspirant til Kongsberg Våpenfabrikk, hvor han fikk en videreutdannelse som ga ham tilnærmet børsemakerutdannelse. Denne utdannelsen ble avsluttet med eksamen, hvor han bl.a the best goalkeeper gloves. fremstilte et eget prøvegevær, et 4’’’ kammerladningsgevær, som er utstilt på Kongsberg Våpenfabrikks museum. Han ble deretter beordret som kontrolloffiser ved hovedarsenalets geværforandringsverksted fra 15. april 1868, og som kontrolloffiser ved Våpenfabrikken fra 16. juni 1870. I 1870 giftet han seg med Karen Elise Theodora Collett (1844–1926), datter av godseier John Collett og Antoinette Johanne født Smith. De var foreldre til Herman Krag (født 1871) og besteforeldre til arkitekt Herman Krag cheap Bracelet.

Kaptein Krag konstruerte sitt første magasingevær i 1868 og kom med Krag-Petersson magasingevær i 1872. Dette våpen ble senere antatt i den norske marine, og i underkant av 1000 våpen ble produsert. Krag ble direktør for Kongsberg Våpenfabrikk 3. november 1880. Da hadde han allerede samarbeidet med Jørgensen en god stund, og deres felles våpen var til utprøving i Danmark hvor det ble antatt som «Gevær 1889». I forskjellige varianter ble det produsert ca. 134 500 våpen i Danmark fram til 1945. Våpenet ble stadig videreutviklet og det ble antatt i USA som Gevær M/1892 i kaliber .30-40 Krag. Her ble det produsert nesten 480 000 våpen i den korte perioden fra 1894 til det siste ble levert i 1907. Det våpenet som ble antatt i Norge ble totalt for alle modeller produsert i nesten 250 000 eksemplarer fram til de siste ble satt sammen i 1951. Krag ble utnevnt til oberstløytnant i artilleriet 9. juni 1894 og ble oberst og felttøymester 5. november 1895. Han fikk avskjed etter nådd aldersgrense i 1902.

Han er hedret med gatenavnet Krags gate i Kongsberg, som ble foreslått endret til Krag-Jørgensens gate, uten at dette fikk tilslutning.


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Kulturgeschichte des Altertums

Die „Kulturgeschichte des Altertums“ ist ein unvollendeter, auf drei Bände konzipierter, kulturhistorischer Essay des Schriftstellers, Schauspielers und Kabarettisten Egon Friedell (1878–1938). Sie steht in spiegelbildlicher Beziehung zu seinem bekanntesten Werk, der „Kulturgeschichte der Neuzeit“, die ursprünglich ebenfalls in drei Bänden erschienen ist. Während die Kulturgeschichte der Neuzeit den Untertitel „Die Krisis der europäischen Seele von der schwarzen Pest bis zum Weltkrieg“ trägt natural meat tenderizer for beef, gab der zum evangelischen Glauben konvertierte Jude Friedell der „Kulturgeschichte des Altertums“ den Untertitel „Leben und Legende der vorchristlichen Seele“.

Nach dem Erfolg der „Kulturgeschichte der Neuzeit“, deren dritter und letzter Band im November 1931 erschien, begann Friedell mit der Arbeit an einem weiteren kulturgeschichtlichen Essay. Dabei griff er in ähnlicher Weise wie in der Kulturgeschichte der Neuzeit teilweise auf bereits veröffentlichte Essays zurück, baute diese aus und fügte sie in das Gesamtwerk der Kulturgeschichte des Altertums bei. So waren Auszüge des späteren Ägypten-Kapitels bereits 1918 im Neuen Wiener Journal zu lesen, Teile des Kapitels Die Mär der Weltgeschichte wurden im Februar 1934 in zwei Ausgaben der Neuen Freien Presse abgedruckt.

Nach dem Machtantritt Hitlers 1933 konnte Friedell, der bis dahin in Berlin immer wieder als Schauspieler u. a. in G. B. Shaws „Kaiser von Amerika“ oder in einer selbst verfassten Bearbeitung von Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ zu sehen war, im Deutschen Reich weder publizieren noch öffentlich auftreten. Daher sah sich der Münchener C. H the best goalkeeper gloves. Beck Verlag gezwungen, sich von seinem Erfolgsautor zu trennen thermos stainless steel water bottle. Da sich auch in Österreich kein Verlag fand, erschien der erste Band der „Kulturgeschichte des Altertums“ unter dem Titel „Kulturgeschichte Ägyptens und des Alten Orients“ im Zürcher Helikon-Verlag. Es war das letzte bedeutende Werk, das zu Friedells Lebzeiten erschien.

In den folgenden Jahren, 1936–1938, arbeitete Friedell am zweiten Band der „Kulturgeschichte des Altertums“, der sich mit dem klassischen Griechenland und der Hellenistischen Epoche beschäftigen sollte. Das teilweise vollendete, „Hellas“ überschriebene Manuskript konnte im März 1938, als Friedell vor der drohenden Verhaftung durch die SA den Suizid durch Sprung aus dem Fenster wählte, vor dem Zugriff der Gestapo in Sicherheit gebracht werden und noch vor Kriegsausbruch durch einen Verbindungsmann Max Reinhardts, einem gewissen Erwin Goldarbeiter ins Ausland verbracht werden. 1940 erschien es schließlich im besetzten Norwegen in norwegischer Sprache, ohne dass die dortigen deutschen Besatzungsbehörden daran Anstoß genommen haben.

1950 erschien schließlich die von Walther Schneider bearbeitete textkritische Ausgabe von „Hellas“ auch auf deutsch unter dem bis heute geläufigen Titel „Kulturgeschichte Griechenlands“ wiederum im C. H. Beck Verlag. Ein für den zweiten Band vorgesehenes drittes Kapitel mit dem Titel „Der Schatten der Antike“ existiert als bislang unveröffentlichter Manuskriptentwurf und ist so wie die Manuskripte der anderen Teile im Teilnachlass Friedells im Besitz des Literaturarchivs der Österreichischen Nationalbibliothek. Dieser letzte Entwurf sollte die Zeit des Hellenismus, einen Einschub über die jüdische Geschichte seit Antiochos IV. sowie die römische Geschichte bis Tiberius behandeln.

Beide Bände zusammen umfassen in der 1981/82 bei dtv erstmals erschienenen und seither vielfach wiederaufgelegten Taschenbuchausgabe etwa 830 Druckseiten. Davon entfallen etwa 480 Seiten auf die „Kulturgeschichte Ägyptens und des Alten Orients“ und etwa 350 Seiten auf die unvollendete „Kulturgeschichte Griechenlands“. Die Anzahl der Druckseiten pro Kapitel verjüngt sich nach hinten. Sind die Kapitel über das alte Ägypten und das Zweistromland mit 140 bzw. 130 Druckseiten noch in etwa gleich lang, so umfassen die beiden letzten Kapitel des ersten Bandes über das alte Israel und das vorklassische Kreta nur 95 bzw. 50 Druckseiten.

Das erste Kapitel aus „Kulturgeschichte Ägyptens und des Alten Orients“ mit dem Titel „Die Mär der Weltgeschichte“ kann heute auch als Anschauung auf den Zeitgeist und die intellektuellen Moden der Zwischenkriegszeit gelesen werden. Friedells rein literarisch gesehen hochstehender Versuch, die Grenzen und vor allem den Beginn der menschlichen Geschichte philosophisch-essayistisch auszuloten, behandelt aus heutiger Sicht völlig abstruse Vorstellungen von der Sintflut über „Mondeinfänge“ und Atlantis bis hin zu Hörbigers Welteistheorie. Friedell lehnt die wissenschaftliche Evolutionstheorie ab, weil diese, wie er es essayistisch-feuilletonistisch zugespitzt formuliert, wie die „Kapiteleinteilung eines Zoologielehrbuches“ und daher völlig „phantasielos“ erscheint.

Dieser Einleitung folgen Kapitel über das alte Ägypten („Das Geheimnis Ägyptens“), über das antike Mesopotamien („Der Turm von Babel“), das alte Israel bis zu den Propheten („Gott und Erde“) sowie ein Exkurs über die minoische Kultur auf Kreta („Die verzauberte Insel“). Die einzelnen Kapitel werden nicht chronologisch dargestellt, sondern „kulturhistorisch“ – Friedell schildert größtenteils das Alltagsleben, die Landschaft, Architektur, Literatur und Sprache. Friedell bietet allerdings eine Einführung etwa in die Folge der ägyptischen Dynastien und setzt diese riesigen Zeiträume in anschauliche und unterhaltsame Relationen, was eine seiner Stärken als Autor ist.

Die beiden Kapitel in „Kulturgeschichte Griechenlands“ „Ionischer Frühling“ und „Der Welttag Athens“ sind hingegen, obwohl auch sie durchaus das Genre Kulturgeschichte bedienen, in historische Bezüge eingebettet. Die Darstellung beginnt bei den ionischen Naturphilosophen und spannt sich bis zum Ende des Alexanderzuges. Dabei finden sich immer wieder Exkurse in die persische und frührömische Geschichte, die Friedell in Zusammenhang mit der griechischen Geschichte bringt.

2009 erschien im Diogenes Verlag unter dem Titel Kulturgeschichte des Altertums eine Taschenbuchgesamtausgabe, der die Kulturgeschichte Ägyptens und des Alten Orients und die Kulturgeschichte Griechenlands in einem einzigen Band umfasst.